Finanzielle, operationelle oder Projektrisiken

Jedes Unternehmen, jedes Vorhaben oder Projekt hat individuelle Risiken. Nichts desto trotz gibt es Regelmäßigkeiten und immer Wiederkehrendes.


Prinzipiell unterscheidet man drei Hauptgruppen von Risiken:

  1. Finanzielle Risiken, wie Liquiditäts- oder Marktpreisrisiken sind meist gut zu kalkulieren. Ihnen hinterliegen meist aufwändige Kalkulationsmodelle, die sehr agil auf Änderungen reagieren. So werden beispielsweise Produkte aus der Banken- und Versicherungswelt mit Hilfe dieser Modelle preislich kalkuliert. Die Softwareunterstützung bietet sehr umfangreiche Kalkulationsmöglichkeiten.

  2. Operationelle Risiken, also Risiken aus Personen, Prozessen, Maschinen oder externen Einflüssen sind schwerer zu berechnen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit beispielsweise von Schäden durch Feuer ist nunja, gering oder? Aber es ist schwer dort eine %-uale Wahrscheinlichkeit zu notieren. Allerdings ist eine Berechnung zur Gewichtung und Priorisierung unabdingbar. Unterstützende Software deckt hier den gesamten Prozess, von der Entdeckung, der richtigen Formulierung, der Bewertung und Priorisierung, bis hin zu den Gegenmaßnahmen und deren Fortschritt ab.

  3. Projektrisiken müssen in erster Linie entdeckt, priorisiert und bearbeitet werden. Sie sind, per Definition, am Projektende nicht mehr da. Restrisiken werden in Linienfunktionen übergeben. Der Schwerpunkt einer Softwareunterstützung liegt hier im Dokumentieren der Risiken und der Gegenmaßnahmen, sowie dessen Fortschritt. Oft reicht hier auch eine Powerpoint-Übersicht.


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